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Guild Wars 2 Spiele

5 Grundsätze zum Thema Loot

Gestern Abend hat John Hargrove, Designer für Belohnungen und Gegenstände, einen weiteren Artikel über Rüstungen und Loot veröffentlicht. Hierfür hat er 5 Grundsätze aufgestellt die in Guild Wars 2 Einsatz finden.

Grundsatz 1: Jeder bekommt was!

Wie auch schon in Guild Wars 1 wird es in Guild Wars 2 auch sein, dass jeder seinen eigenen Loot bekommt. Somit wird es keine System wie zum Beispiel in WoW oder anderen MMOs geben, wo um den Loot mehr oder weniger gestritten wird. Dadurch fallen auch Ninja Looter weg, die einem die Items klauen könnten.

Ziel dieses System ist es, mit mehreren Leuten zusammen zu spielen und nicht gegen sie. Solange ein Spieler an einem Kampf mitmacht bekommt er seinen Loot, den keiner ihm wegnehmen kann. Dieses System findet auch Anwendung beim Sammeln von Materialien. Wenn man selber eine Eisenquelle abgebaut hat, ist sie für einen selber aufgebraucht, für andere Spieler aber nicht.

Grundsatz 2: Loot soll lohnenswert sein!

Laut John arbeiten die Designer sehr hart daran, jedem Loot aus einer Instanz den eigenen Flair zu verpassen. Dazu zählen sowohl die Rüstungsets aus Stoff, Leder und Metal, als auch ein komplettes Waffenset. Natürlich arbeiten sie aber auch an Sets zu anderen Spielelementen.

Grundsatz 3: Spieler sollen so aussehen wie sie möchten!

Etwas über die anderen Spiele lustig machend erklärt er, dass das Aussehen der Ausrüstung in diesen Spielen immer davon abhängt welches Item die besten Werte hat. Selbst wenn dir es nicht gefällt, ist es egal, du musst es tragen um weiter zu kommen. Somit soll es in Guild Wars 2 möglich sein, das Item auszusuchen, was einem optisch am besten zusagt und das was Wertemäßig am besten passt, und diese zu Verbinden. John erwähnt hierbei inen In-Game Store. Ob damit einer für echtes Geld gemeint ist forsche ich nochmal nach.

Grundsatz 4: Spieler sollen einzigartig aussehen!

Hier kommt vor allem die News von Kristen Perry zum tragen. Durch die große Farbvielfalt ist es möglich, dass zwei Spieler, die zusammen spielen sich anhand der Farbe unterscheiden können, obwohl sie die selbe Rüstung tragen.

Grundsatz 5: Upgraden soll Spaß machen!

In den meisten MMOs ist es bisher so, dass Sets vorgeschrieben Bonis hatten, aber wenn man über ein gewisses Level hinaus kommt, konnte man diese Set vergessen. Oft ist dies schon der Fall bevor man überhaupt alle Teile hatte.
In Guild Wars 2 funktioniert dies etwas anders. Es soll keine Rüstungssets geben, sondern Upgrade-Sets. Das heißt fügt man ein Upgrade des selben Typs mehreren Rüstungsteilen hinzu, bekommt man, je nach Anzahl, die Bonis aus dem Set. Aber je nach Belieben lassen sich auch Sets verbinden, das heißt man nimmt zum Beispiel nur 3 Bonis von dem einen Set mit und 4 von dem anderen. Somit kann man Sets nach eigenen Wünschen zusammenbauen.

Ingesammt hört sich alles sehr gut an. Vor allem die Rüstungssets in jedem Dungeon und die Auswahl, welche Setbonis man haben möchte.
Etwas abschreckend fand ich den Kommentar des In-Game Stores. Hoffen wir, dass damit was anderes gemeint ist.
Den Orginaltext findet ihr wie immer auf englisch im offiziellen Arenanet-Blog.

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